Dec 17, 2008

Rückreise

Leider kürzte der Besuch bei Zülfü die Nacht auf 3 Stunden ab, da der Bus zum Flughafen uns schon um 6 Uhr abholte, und wir erst gegen 1:30 Uhr im Hotel waren. Obwohl Thomas letztendlich verschlafen hatte, sind wir pünktlich am Flughafen angekommen. Nun warte ich darauf, daß die Schlange vor der letzten Sicherheitskontrolle kleiner wird. Der Flug selbst war nicht bemerkenswert. Das übliche Gedränge im Gang, die übliche voll besetzte Maschine mit zwei Dreierreihen zu enger Sitze. Immerhin war der Service ein klein wenig freundlicher, als der auf dem Hinflug. Aber etwas musste ja passieren. Das Gepäckband begann zu laufen, aber es dauerte geschlagene 2 Stunden, bis meine Tasche auf dem Band und mein Cello beim Sperrgepäck erscheinen. In dem äußeren Kasten meines modularen Cellokasten_Systems war eine seltsame schleimige Flüssigkeit - ich tippe auf das Erbrochene eines verängstigten Tieres, das wahrscheinlich in einem Käfig in der Nähe meines Instruments deponiert war. Die zwei Stunden des unfreiwilligen Wartens führten dazu, daß ich meinen Zug verpasste, und damit das Dauer-Spezial-Ticker der Bahn verfiel. Also bin ich zwei Stunden später mit einem Vollpreis-Ticket der Bahn nun unterwegs nach Hause. Ich mache natürlich Stress bei Turkish Airlines und bei Fraport, aber ich vermute, daß ich erst bei größerem Gelärme eine Entschädigung erhalte. Wenn überhaupt. Ich entwickle eine immer größer werdende Aversion gegen öffentliche Verkehrsmittel - "der Weg ist das Ziel". Unbequem eingepfercht mit stinkenden Nachbarn ohne Manieren, bei überteuerten Preisen, schlechtem Essen und mangelhaftem Service. Das kann doch kein erstrebenswertes Ziel sein!
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